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Kritikpunkte:
S$ Investitionssummen:
Gezahlt werden die Investitionssummen von den Berliner Bürgerinnen und Bürgern nach der Umstellung der Preiskalkulation auf Wiederbeschaffungszeitwerte (WBZW) nach 2003. Waldner 11:24, 6. Apr. 2012 (UTC)

S$ Wissenstransfer:
Hinsichtlich des Know-Hows verläuft der Wissenstransfer eher aus Berlin heraus als der Transfer in Richtung Essen und Paris. Denn die Geschäfte sollen sich ja für die privaten Anteilseigner lohnen. Für den Transfer von Know How nach Berlin wurde denn auch von den Gutachtern nur eine Vermutung geäußert – Beweise werden keine geliefert. So stehen die Projektergebnisse im Kompetenzzentrum, an der TU als auch die nationalen und internationalen Patente den Privaten zur Verfügung stehen. So hat der Europa-Direktor von Veolia das Uferfiltratverfahren als eine Technik bezeichnet, die Veolia weltweit einsetzen will. Waldner 11:24, 6. Apr. 2012 (UTC)

Kommentar: Forderungen an den Senat:
1. Vom Senat ist zu fordern, dass die Mittel des Grundwasserentnahmeentgelts sachbezogen wieder der Wasserwirtschaft zufließen. 2. Das gilt auch für die Konzessionsabgabe. 3. Außerdem sollen staatliche Infrastrukturinvestitionen vom Staat übernommen werden und nicht durch eine Sondersteuer über die Wasser- und Abwasserpreise gesondert von den Bürgern bezahlt werden. 4. Die Abschreibungen auf Wiederbeschaffungswerte sollten wieder auf Abschreibungen von Herstellungs-und Anschaffungskosten umgestellt werden. 5. Der Staatsfinanzierungsanteil müsste sich in der Tat wieder vorsichtig erhöhen. Waldner 11:24, 6. Apr. 2012 (UTC)

↓ Textabschnitt aus Gutachten-Seite 15

Es kann zumindest infrage gestellt werden, dass das Land Berlin als alleiniger Gesellschafter diese hohen Investitionssummen vor dem Hintergrund der hohen Verschuldung in gleichem Umfang hätte leisten können. Eine Tatsache, die dagegen spricht, ist die Kapitalherabsetzung der BWB im Jahre 2008 in Höhe von 526 Mio. Euro als Reaktion auf das sog. „Regenwasser-Urteil“.52 Das Verwaltungsgericht Berlin hatte 2007 zu Gunsten der Wasserbetriebe entschieden, dass das Land Berlin die seit 1995 aufgelaufenen Kosten für die Straßenregenentwässerung an die BWB zurückzahlen müsse. Da Berlin, um die Forderung zu finanzieren, auf das Eigenkapital zurückgreifen musste, ist nicht davon auszugehen, dass es als Alleingesellschafter die Wasserpreise gesenkt hätte und zusätzlich in dem Umfang wie die privaten Gesellschafter dazu in der Lage gewesen wäre, hohe notwendige Investitionen zu tätigen. Neben den finanziellen Mitteln waren auch die Übertragung der Erfahrungen und des Know-Hows der Gesellschafter aus anderen vergleichbaren Aktivitäten nützlich für die erreichten Effizienzsteigerungen.

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52 Vgl. Berliner Wasserbetriebe (2008).

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