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Kritikpunkte: ...

↓ Textabschnitt aus Gutachten-Seite 12

Antwort zu Frage (c):
Die Rekommunalisierung der Wasserbetriebe könnte maximal zu einer 0,4 bis 1,8%igen Senkung der Wasserpreise führen. In der Studie „10 Jahre Wasserpartner Berlin“40 werden auf Seite 35 Einnahmen des Landes Berlin in den Jahren 1999 bis 2008 dargestellt. In den Jahren nach der Teilprivatisierung erhielt das Land mit seinen 50,1 Prozent höhere Einnahmen (durchschnittlich 158 Mio. p.a.), als vor der Teilprivatisierung. Hätte das Land auf diese Mehreinnahmen in Höhe von 41 Mio. Euro pro Jahr verzichtet und seine alten Einnahmen fortgeführt, hätten die 41 Mio. Euro für eine Preissenkung um 10% auf den Trinkwasserpreis bzw. 4% auf den Gesamt-Wasserpreis (Trink- und Abwasser) genutzt werden können. Alternativ hätte eine Abschaffung des Grundwasserentnahmeentgelts von 0,31 Euro pro Kubikmeter Trinkwasser (in Summe im Jahr 2009 54,3 Mio. Euro) zu einer Reduzierung des Trinkwasser-Preises um 13%41 bzw. des Gesamt-Wasserpreises (Trink- und Abwasser) von 5% beitragen können, ohne dass eine Privatisierung hätte erfolgen müssen. Hier liegen signifikante Hebel des Landes Berlin, die aber ebenfalls eine Umverteilung der Lasten von den Kunden der Berliner Wasserbetriebe auf alle Berliner Bürger bedeuten würde und da quasi jeder Berliner auch Kunde der BWB ist.

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40 Vgl. Oelmann et al. (2010).

41 54,3 Mio. Euro GWEE auf 418 Mio. Trinkwasserumsatz.

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