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Kritikpunkte: ...

↓ Textabschnitt aus Gutachten-Seite 9 und 10

In Tabelle 3 kann die Anwendung der Entity DCF-Methode auf die BWB nachvollzogen werden. Cash-Flows, Verteilung Eigen- zu Fremdkapital und Marktwert des Fremdkapitals wurden als arithmetische Mittel der Jahre 2008 und 2009 gewählt, wobei z. B. die Operativen Free Cash-Flows in den beiden Jahren um weniger als 10% divergieren. Hier ist also auch die beschriebene Stetigkeit der Ergebnisse zu erkennen. Die Herkunft angenommener Werte ist angegeben.30 Die Tabelle 3 stellt zwei Szenarien zur Unternehmensbewertung dar. Die Unterschiede im Unternehmenswert dieser Szenarien ergeben sich vor allem aus der Marktrisikoprämie (2% bzw. 3%), denn die Cash-Flows sind, wie beschrieben, auf Grund der Stetigkeit der Kalkulationsgrundlagen und des Geschäfts an sich gering volatil, das Maß für die Gewinnvolatilität (Beta) ist – auch auf Grund der geringen Ertragsvolatilität von Wasserunternehmen im Allgemeinen – ebenfalls unstrittig niedrig.31 Der Fremdkapitalzinssatz ist bei Unternehmen in vollem oder teilweisem Landesbesitz allerdings auch relativ stetig und günstig.


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31 Interessanterweise müsste das Beta (als Maß der Gewinnvolatilität) durch die gerade entstandene Unsicherheit der Preis- und damit Gewinnentwicklung auf Grund der Aktivitäten des Bundeskartellamts steigen, was den Unternehmenswert verringern würde. Den Schaden hieraus hat im Rahmen und der Laufzeit des Vertrages allerdings nur das Land Berlin, das bei sinkendem Wert der eigenen Anteile die Gewinn-Volatilität komplett auffangen muss, da bei den Stillen Gesellschaftern nach $21 (2) des Konsortialvertrags ein Ausgleichsanspruch besteht, der –pacta sunt servanda- vom Land Berlin bis 2028 zu leisten ist. Für den Bürger in Berlin hätte also das Eingreifen des Kartellamts keinen direkten Nutzen. Entweder trägt er die geforderten Tarife oder aber er finanziert über den Haushalt den Ausgleichsanspruch.

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