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Kritikpunkte:
M$ Kommunalkredit:
Allerdings würde sich durch die Beschaffung eines zinsbegünstigten Kommunalkredits die Verschuldung des Landes erhöhen. (Die Gutachter haben nur die Annuität des von ihnen angesetzten Kredits falsch berechnet. Sie wäre niedriger s.u. Dies muss im Zusammenhang damit gesehen werden, dass sie den Unternehmenswert systematisch zu hoch bestimmt haben, so dass ihre Aussage, die Rekommunalisierung würde sich nicht rentieren, offensichtlich hinterfragt werden muss, weil alle Zahlen, die diesen Berechnungen zugrunde liegen offensichtlich manipuliert wurden.)

Der Kredit würde entweder aus dem Haushalt oder über die Wasserpreise von den Berlinerinnen und Berlinern über Jahrzehnte zurückgezahlt werden. Eine Einengung der Freiheitsgrade des Senats alternative Ausgaben zu tätigen, dürfte nur im ersten Fall eintreten. Im zweiten Fall der Rückabwicklung würde ein wesentlicher Teil der völlig überhöhten Kapitalkosten der Berliner Wasserbetriebe entfallen. Dessen Preissenkungseffekt dürfte durch geringere Kreditkosten wegen sinkender zinsbegünstigter Kommunalkreditzinsen nicht kompensiert werden. Das würde aber nur eintreten, wenn die Anteile der Privaten zurückgekauft werden und die Verträge nicht wegen Verfassungswidrigkeit rückabgewickelt werden würden. Im Rückabwicklungsfall sind die Kosten für den Senat und für die Bürgerinnen und Bürger noch wesentlich geringer. Die Verträge sind eindeutig wegen mangelnder demokratischer Legitimation und verbotener Beihilfe nichtig. Denn da der besonders problematische § 21 Abs. 7, KV den Kernpunkt der Verträge ausmacht, sind die die geamten Verträge nach $ 134 BGB nichtig.

Die Rückabwicklung könnte gerichtlich im Wege einer Organklage erstritten werden. Sollten gesellschaftliche Ansprüche aufgrund der Komlexität der zwischen dem Senat und den Privaten vorgenommenen finanziellen Vorgänge nicht abgewickelt werden können, so würde sofort seitens des Senats entschädigungslos gekündigt werden können. Solche furchtbaren Gedanken wagen die Gutachter überhaupt nicht zu äußern. Waldner 19:02, 24. Mär. 2012 (UTC)

M$ Kommunalkredit:
Im Übrigen sind die von den Gutachtern errechneten Unternehmenswerte entschieden zu hoch, weil sie 1. systematisch zu niedrige Zinsen angesetzt haben und diese zusätzlich auch noch manipuliert haben und 2. weil sie nur zwei Jahre mit außergewöhnlich hohen Free Cashflows betrachtet haben, die den Wert nach oben drückten. Infolge dessen, wird der Kommunalkredit, der aufgenommen werden muss, um die Privaten auszuzahlen. wesentlich nideriger sein als von den Gutachtern berechnet. Waldner 19:02, 24. Mär. 2012 (UTC)

↓ Textabschnitt aus Gutachten-Seite 7

Eine Rekommunalisierung mit dem Einsatz von Haushaltsmitteln – auch wenn die Kaufsumme mittels eines Kommunalkredits beschafft würde – hat aber zusätzlich einen Umverteilungseffekt und eine Auswirkung auf die Freiheitsgrade, mit denen der Senat über eine Summe von rund 2 Mrd. Euro verfügen kann. Denn die Verteilung dieser Summe würde durch die Wassertarife und die Verbräuche der Kunden der BWB determiniert werden (also sowohl private Haushalte, als auch Industrie und Gewerbe) und könnte nicht bedarfsgerecht für ganz bestimmte Gruppen von Berliner Bürgern (z. B. Bildung, Sicherheit, soziale Projekte) eingesetzt werden. Die vollen Freiheitsgrade erhielte die Stadt dann erst wieder nach Ende der Tilgungszeit, die bei einer solchen Summe mehrere Generationen umfasst.

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