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Kritikpunkte:
S$ Ausschreibungsverfahren:
"1999 verkaufte der Berliner Senat 49,9% der Berliner Wasserbetriebe (BWB) nach internationalen Ausschreibungsverfahren an das deutsch-französische Konsortium Vivendi (heute Veolia), RWE und die Allianz Capital Partners GmbH.“ Diese Aussage ist falsch. Der Verkauf erfolgte keineswegs nach internationalen Ausschreibungsverfahren, sondern über ein eingeschränktes - wie behauptet -diskriminierungsfreies, transparantes Bieterverfahren. Die Ausschreibung für das Bietervefahren erfolgte nach dem Holding-Modell, das von RWE/Viveni favorisiert wurde. Zwar wurden auch internationale Anbieter zugelassen, auch solche, deren Angebote nicht den Anforderungen des beschränkten Bieterverfahrens entsprachen), jedoch erhielt ein Bieter das Ausschreibungspapier bereits vor seiner Veröffentlichung. Der Datenraum wurde von einem von dem Bieter RWE wirtschaftlich abhängigen Unternehmer betreut. Der Vorstandsvorsitzende von Veolia machte sich darüber hinaus auf den Weg nach Paris zu Vivendi (Veolia-Vorgänger) mit vertraulichen Unterlagen über die im Datenraum für die alle Bieter bereitgestellten Unterlagen hinaus. Am Ende des Ausschreibungsverfahrens wollte ein unterlegener Bieter gegen das Ausschreibungsverfahren klagen, da er mehr geboten hatte als die den Zuschlag erhaltenen Bieter. Keineswegs erfolgte eine Ausschreibung, die dem Transparenzgebot und internationalen Ausschreibungsgepflogenheiten nach EU-Recht entsprach. Eine EU-Beschwerde ist bei der EU-Kommission ist deshalb anhängig. --Philanthrop 22:03, 23. Mär. 2012 (UTC)

↓ Textabschnitt aus Gutachten-Seite 2

3) Hintergrund der Teilprivatisierung Kaufpreis und Beteiligungsstruktur
1999 verkaufte der Berliner Senat 49,9% der Berliner Wasserbetriebe (BWB) nach internationalen Ausschreibungsverfahren an das deutsch-französische Konsortium Vivendi (heute Veolia), RWE und die Allianz Capital Partners GmbH. Der Kaufpreis betrug 1,69 Mrd. Euro. Die Allianz Capital Partners GmbH hielt zunächst 10%, die sie aber später zu gleichen Teilen an die beiden anderen privaten Gesellschafter übertrug.

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