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Kritikpunkte:
M$ Fragestellung:
zu Frage a): Es ist unseriös, mittels einer Untersuchung nur der Trinkwasserpreise auf den Nutzen einer Rekommunalisierung schließen zu wollen. Der im Gesamtpreis gewichtigere preisrelevante Anteil – das Abwasser– muss in eine Untersuchung einberechnet werden, um zu einem tragfähigen Ergebnis zu kommen. --Philanthrop 16:07, 22. Mär. 2012 (UTC)

M$ Fragestellung:
zu Frage a) und b): Berücksichtigt werden muss die besondere historische Situation in Berlin. Nach 1989 mussten die Wasserbetriebe von Berlin zuerst vereinigt werden. Es musste erheblich in die Infrastruktur investiert werden. Die Angleichung der Standards von West und Ost war 1999 noch nicht zu Ende geführt. Außerdem müssen die nach der Vereinigung noch subventionierten niedrigen Wasser- und Abwasserpreise im Osten berücksichtigt werden. Die Fragen a) und b) missachten diese besonderen historischen Hintergründe. --Philanthrop 16:07, 22. Mär. 2012 (UTC)

M$ Fragestellung:
zu Fragen c) bis e): Sie nehmen Bezug auf die aktuelle politische Diskussion. Damit verlassen sie den wirtschaftswissenschaftlichen Diskurs. Dies wäre legitim, wenn sie dabei auch Fragestellungen des Berliner Wassertischs aufnehmen würden, auf den sie sich in ihrer Einleitung ausdrücklich beziehen. (Eine Frage des Wassertischs ist beispielsweise: "Wie hoch wäre der Trinkwasserpreis, wenn die privaten Konzerne auf ihre Gewinne verzichten?") In den Fragestellungen des Gutachtens werden ausschließlich Fragen berücksichtigt, die im Sinne der Privatisierungsbefürworter sind. --Philanthrop 15:37, 22. Mär. 2012 (UTC)

M$ Fragestellungen:
zu Frage c): Sie legt eine willkürliche Spanne von 15–20 % zugrunde. Die Vorgabe wurde vermutlich aus taktischen Gründen so hoch angesetzt, um bei der zu erwartenden negativen Antwort eine Rekommunalisierung als nicht lohnenswert erscheinen zu lassen. Die Fragestellung suggeriert, dass die Berliner Preissenkungen von 15–20 % erwarten und eine Rekommunalisierung unterhalb dieses Wertes für sie nicht lohnenswert erscheint. Hier wäre zu fragen gewesen: Wie hoch wäre der Trinkwasserpreis, wenn die Privaten auf ihre Gewinne verzichten? Zu fragen ist, wie die Preise gesenkt werden können. --Philanthrop 15:37, 22. Mär. 2012 (UTC)

M$ Fragestellungen:
Zur Frage d): Die Frage ist nur für die Eigentümerseite relevant. Das Interesse der Öffentlichkeit wird auch hier vernachlässigt. Die für die Bevölkerung relevante Frage ist nicht, ob der Aufsichtsratsvorsitzende die Cooperate F zu Ungunsten der Eigentümerseite missachtete hat, sondern, ob der Aufsichtsratsvorsitzende Wirtschaftssenator Wolf auch die Interessen der Berliner Bevölkerung in angemessener Weise berücksichtigt hat. --Philanthrop 15:37, 22. Mär. 2012 (UTC)

M$ Fragestellungen:
Zu Frage e): Hier handelt es sich um eine Scheinfrage. Es ist unstrittig, dass der Senat die Preise senken könnte. Allerdings müssen aufgrund der Renditegarantie in § 23.7 des ehemals geheimen Konsortialvertrags die Gewinne an RWE und VEOLIA IN JEDEM FALL GEZAHLT WERDEN - notfalls über den Landeshaushalt. Selbst wenn also der Senat die Preise senken würde, holen sich die RWE und VEOLIA das Geld an anderer Stelle von den Bürger und Bürgerinnen Berlins. Kritisiert werden vom Berliner Wassertisch nicht in erster Linie die Einnahmen auf Senatsseite, die letztendlich den Berlinern zugute kommen, sondern die der privaten Konzerne RWE und VEOLIA. Die für die Bevölkerung zentrale Diskussion um die aus einem natürlichen Monopol bezogenen Gewinne für die privaten Konzerne RWE und VEOLIA wird in diesem "Gutachten" nicht geführt. --Philanthrop 16:07, 22. Mär. 2012 (UTC)

↓ Textabschnitt aus Gutachten-Seite 2

2) Zentrale Fragen

(a) Sind seit der Teilprivatisierung die Trinkwasserpreise deutlich stärker gestiegen als vor der Teilprivatisierung?

(b) Sind die Berliner Trinkwasserpreise stärker gestiegen als im Bundesdurchschnitt?

(c) Könnte der Berliner Wasserpreis durch die Rekommunalisierung der Berliner Wasserbetriebe um 15-20% gesenkt werden?

(d) Hat der Aufsichtsratsvorsitzende der BWB durch die öffentliche Infragestellung der Wasserpreise und durch das Einschalten des Bundeskartellamts Prinzipien guter Corporate Governance missachtet?

(e) Könnten die Wasserpreise bereits jetzt durch den Berliner Senat gesenkt werden?

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