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Berlin. 1999 setzte die Große Koalition aus CDU und SPD gegen den Widerstand der Opposition den Teilverkauf der Berliner Wasserbetriebe (BWB) durch. 49,9% der BWB wurden in einem geheimen Konsortialvertrag an die Konzerne RWE und Veolia verkauft. In der Folge stiegen die Wasserpreise um über 30%. Erst ein erfolgreiches Volksbegehren im Februar 2011 erzwang eine Offenlegung des Konsortialvertrages und der Nebenabreden. Einen Monat später stellte die IHK Berlin eine Studie vor, die zum Ergebnis kommt, dass sich eine Rekommunalisierung der Berliner Wasserbetriebe für die Bürger finanziell kaum lohnen würde. Der Berliner Wassertisch hat diese Studie mehrfach als pseudowissenschaftlich zurückgewiesen. Anlass für eine erneute Auseinandersetzung mit der IHK-Studie ist die taz-Berichterstattung über Professor Schwalbachs unrühmliche Zusammenarbeit mit der Atomlobby. Professor Schwalbach ist auch der Verfasser der IHK-Studie.
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Eine kritische Auseinandersetzung mit dem IHK-Gutachten
"Kosten und Nutzen der Rekommunalisierung der Berliner Wasserbetriebe"
In Auftrag gegeben von der IHK Berlin. Erstellt von: Prof. Dr. Joachim Schwalbach (Institut für Management, Humboldt-Universität Berlin), Dr. Anja Schwerk (Institut für Management, Humboldt-Universität Berlin) und Daniel Smuda (Theron Advisory Group). Erschienen: 28. März 2011.
Aufbau der IHK-Studie
- Deckblatt: "Kosten und Nutzen der Rekommunalisierung der Berliner Wasserbetriebe" (IHK Berlin)
- Einleitung: IHK Berlin: "Zentrale Ergebnisse der Untersuchung" (erscheint in der obigen Barcode-Grafik als Seite 0)
- Deckblatt: Humboldt-Universität zu Berlin. Institut für Management. "Bewertung der Rekommunalisierung der Berliner Wasserbetriebe (BWB). Kurzgutachten" Prof. Dr. Joachim Schwalbach, Dr. Anja Schwerk, Daniel Smuda (Theron Advisory Group) 23. März 2011
- Haupttext:
- Quellenverzeichnis
- Anhang u. Zusätzliche Betrachtung: Gesonderte Betrachtung der Effekte für den Bürger bezogen auf die gesamten Wasserkosten und die Trinkwasserkosten.
Wenn Du Kritikpunkte zum Gutachten eintragen möchtest
Hier bist Du an der richtigen Stelle, wenn Du etwas am Gutachten zu kritisieren hast, was noch nicht kritisiert worden ist, aber Deiner Meinung nach in dieses Wiki gehört. Dabei ist wichtig, dass Du die einzelnen Hinweise zum richtigen Eintragen von Kritiken berücksichtigst, die auf der folgenden Wiki-Seite erscheinen. Ansonsten tauchen Deine Kritikpunkte später nicht in der Barcode-Grafik auf der Wiki-Hauptseite auf.
Wichtige Dokumente
- Stellungnahme zum IHK-Gutachten; Berliner Wassertisch v. 31.10.2011
- Pressemitteilung zum IHK-Gutachten; Berliner Wassertisch v. 31.10.2011
- Stellungnahme zum IHK-Gutachten; Berliner Wassertisch v. 04.04.2011
- IHK-Gutachten "Kosten und Nutzen der Rekommunalisierung der Berliner Wasserbetriebe" v. 28.03.2011
Links
- "Ein Besuch bei LobbyControl in Berlin. Von Böcken, die gärtnern "; taz 25.02.2013
- "Reaktionen auf Pro-Atom-Studie an der HU >Notfalls eine Sperrklausel< Im Zuge der Schwalbach-Affäre an der Berliner Humboldt Uni fordern Politiker klare Spielregeln. Wirtschaft und Wissenschaft müssten entflochten werden."; taz 21.03.2012
- "Pro-Atom-Studie an der HU Uni lässt es gut sein mit der Aufklärung"; taz 19.03.2012
- "Gefälligkeitsgutachten für Atomlobby. Humboldt-Uni verschleppt Aufklärung"; taz 10.12.2011
- "Unipräsident zu Atomlobby-Gutachten. >Ein ärgerliche Geschichte<"; taz 3.11.2011
- "Die Schwalbach-Studie"; taz 3.11.2011
- Abstract v. Prof. Dr. Joachim Schwalbach: “Gesellschaftsrendite der Kernenergie in Deutschland”; am 3.11. eingestellt auf dem Rechercheblog d. taz
- NDR: "Das Interview mit Gerd Rosenkranz"; 2.11.2011, 23:30
- "Interne Dokumente der Atomlobby. Professor Dankeschön"; taz 29.10.2011
- "Der ehrbare Professor"; taz 29.10.2011
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